30.06.2006 17:00
Die Entwickler des Linux-Dateisystems ext2/3 wollen nach einem Vorschlag von Theodore Ts'o Neuerungen an ihrem Dateisystem in einem separaten Kernel-Zweig vorantreiben. Der neue Code soll unter /usr/src/linux/fs/ext4 zu finden sein und versteht sich als Entwicklerversion von ext3.In den fs/ext3-Zweig fließen dann dann nur noch Fehlerbereinigungen und Sicherheitsupdates ein.
Die Programmierer wollen damit Bedenken entgegnen, wie sie aus der Diskussion um die Implementierung neuer Funktionen wie der Erweiterung der maximalen Kapazität eines ext3-Volumes auf 1024 Petabyte (1 Exabyte) hervorgegangen sind. Solche Änderungen könnten die Stabilität des weit verbreiteten Dateisystems gefährden und den Code während solcher Entwicklungen schwer wartbar machen.
(bbu)
Themen-Forum Open Source allgemein
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-137725