21.06.2007 15:46
Im laufenden Jahr werden nach aktueller Einschätzung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Deutschland erstmalig mehr mobile als stationäre Rechner verkauft. Während der Notebook-Absatz um 14 Prozent auf rund fünf Millionen Stück steigt, bleiben die Desktop-PC-Verkaufszahlen bei 4,9 Millionen annähernd auf dem Niveau des Vorjahres.
Insgesamt beträgt das Absatzwachstum gegenüber 2006 7,6 Prozent auf 9,9 Millionen Rechner. Aufgrund des Preisverfalls werden die Umsätze dabei nur leicht zulegen – um 0,4 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Den Trend zu Notebooks erklärt sich Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder vor allem durch das immer geringere Preis- und Leistungsgefälle der mobilen Rechner gegenüber stationären PCs. Inzwischen seien voll ausgestattete Einsteiger-Notebooks schon für weniger als 500 Euro zu haben.
Während die von den PC-Herstellern erhoffte Marktbelebung durch Windows Vista nur geringfügige Zuwächse gebracht hat – Marktforscher wie Gartner zeigten sich eher skeptisch – sieht der Bitkom das neue Betriebssystem hierzulande bei Rechnern für den Privatkundenmarkt auf dem Vormarsch. Rund zwei Drittel der PCs würden bereits mit Vista ausgeliefert – bis zum Jahresende soll die Quote auf 100 Prozent steigen. Im Geschäftskundenumfeld ziehe sich der vollständige Wechsel von XP zu Vista aber noch bis 2008 hin, schätzt der Bitkom. Weniger als zehn Prozent der Business-PCs würden bis dato mit Vista ausgeliefert.
(map)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-142655