05.10.2007 12:30
Wissenschaftler und Ingenieure aus Leipzig und München haben ein System entwickelt, das Chirurgen bei der Operation überwacht und in gefährlichen Situationen interveniert. Das berichtet das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe (seit dem 27.9. am Kiosk oder online hier zu bestellen).
Das System besteht aus einer Kamera-Einheit mit Computer für die Positionsberechnung von Patient und Werkzeug, dem chirurgischen Werkzeug wie etwa Fräse oder Bohrer und einem Standard-Computer, der so genannten NC-Einheit. Der Operatereur definiert vor der Operation in digitalisierten CT-Aufnahmen den Bereich, in dem operiert werden soll. Überschreitet er diese Grenzen, schaltet der Computer das chirurgische Werkzeug ab. Die Maschine, die bislang in Leipzig bei elf Ohr-Operationen eingesetzt wurde, könnte den angeschlagenen Ruf der computergestützten Chirurgie wieder etwas aufbessern. Zwar hatte der so genannte "Robodoc" des US-Herstellers Integrated Surgical Systems weit über 10.000 Menschen sauber operiert, aber auch so manchen verletzt.
(wst)
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