01.04.2009 09:54
PC-Hersteller prüfen Android für Netbooks
Hewlett-Packard (HP), seit einiger Zeit auf Platz 1 unter den weltweit größten PC-Herstellern, will bei Netbooks neue Wege gehen: Die preisgünstigen und besonders für mobile Internet-Anwendungen ausgelegten Mini-Notebooks könnten bei HP auch mit Android ausgestattet werden. Das Smartphone-Betriebssystem wird auf Initiative von Google von einer Allianz aus Telekom-Konzernen, Handyproduzenten sowie Software-Firmen entwickelt und ist als Open Source verfügbar. Ein erstes Handy mit Android, das G1, wurde im September vergangenen Jahres in den USA von T-Mobile auf den Markt gebracht und ist bei der Telekom-Mobilfunktochter seit Anfang Februar auch in Deutschland zu haben. Vodafone bringt mit dem HTC Magic ebenfalls ein Android-Handy auf den deutschen Markt.
HP prüft nun für einige seiner Netbooks den Einsatz von Android anstelle von Microsoft Windows. Der Konzern testet das Smartphone-System derzeit; der Konzern bestätigte dem Wall Street Journal, sich mit Android zu beschäftigen. Zu Entscheidungen über einen Einsatz in HP-Rechnern äußerte sich das US-Unternehmen aber noch nicht: "Wir wollen die Fähigkeiten abschätzen, die Android für die Computer- und Kommunikationsindustrie haben könnte, daher untersuchen wir es genauer", meinte Satjiv Chahil, Chef von HPs PC-Sparte, gegenüber der Zeitung. Auch Dell soll nach den Informationen Android bereits für eine ganze Reihe von Geräten angepasst haben, die der PC-Hersteller in nächster Zeit einführen könnte, darunter neben Smartphones auch Mobile Internet Devices (MID). Zuletzt hatte es auch von Asus geheißen, der Einsatz von Android für Netbooks sei möglich. (Jürgen Kuri)
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(jk)
