26.03.2007 14:02
Hohe Margen und die Aussicht auf nachhaltiges Wachstum locken die PC-Ware Information Technologies AG auf den chinesischen Markt. 2006 konnte die Softwareindustrie in der Volksrepublik rund 61 Milliarden US-Dollar umsetzen. Der deutsche IT-Dienstleister geht jetzt in Peking mit einer Tochtergesellschaft an den Start. "Wir pflegen in China bereits seit einigen Jahren Geschäftsbeziehungen und haben unseren Eintritt in den chinesischen Markt gründlich vorbereitet", gibt sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Knut Löschke optimistisch. Im ersten Geschäftsjahr soll PC-Ware in China rund fünf Millionen Euro Umsatz erzielen.
Ein 6-köpfiges Team aus deutschen Mitarbeitern und am Konzernhauptsitz in Leipzig ausgebildeten chinesischen Kollegen soll das Lizenzgeschäft von PC-Ware in Fernost vorantreiben. Der IT-Dienstleister setzt dabei auch große Hoffnungen in die chinesische Führung, die sich der Problematik der Produktpiraterie stärker widmen und gegen Raubkopien vorgehen will. In der Folge rechnet PC-Ware mit einer steigenden Nachfrage chinesischer Kunden nach "legalen Softwarelizenzen". Besonders gute Chancen verspricht sich der IT-Dienstleister jedoch in den Bereichen Software Asset Management und E-Procurement. Dazu habe PC-Ware bereits Kooperationsvereinbarungen mit chinesischen IT-Dienstleistern und Systemintegratoren geschlossen.
Einen weiteren vielversprechenden Markt hatte das bisher in erster Linie europaweit tätige Unternehmen am 1. März 2007 betreten. Rund zwei Wochen vor der CeBIT war die russische Tochtergesellschaft der PC-Ware AG im Großraum Moskau an den Start gegangen – mit ähnlichen Umsatzerwartungen wie jetzt das chinesische Pendant.
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