14.11.2007 11:07
Ende des Jahres will die japanische Firma Access eine kostenlose virtuelle Maschine vorstellen, mit der sich PalmOS-Anwendungen direkt auf den Linux-Tablets von Nokia verwenden lassen. Bislang waren die Modelle N770, N800 und N810 nur zum Surfen im Internet für die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten und für VoIP (Voice over IP)-Telefonate via Google Talk oder Skype geeignet. Typische PIM (Personal Information Manager)-Anwendungen, wie sie auf PDAs zu finden sind, gab es bisher auf den Internet-Tablets nicht.
Access hatte vor zwei Jahren mit PalmSource den Hersteller des Palm-Betriebssystems übernommen. Unter dem Namen Garnet OS vertreibt es heute eine Version für ARM-Prozessoren. Die virtuelle Maschine für Garnet OS ist Teil der ebenfalls von Access angebotenen Linux-Plattform für Mobilgeräte. Bislang gibt es jedoch noch kein kommerzielles Gerät, das diese Linux-Implementierung nutzt. Nach Auskunft von Access arbeite ein "großer Hersteller" daran. Die Nokia-Tablets verwenden mit Maemo eine Linux-Variante, die unter einer freien Lizenz steht.
Update:
Von Drittanbietern gibt es einige PIM-Anwendungen für die Maemo-Distribution, unter anderem die GPE- und die Pimlico-Suite.
(ck)
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