13.02.2008 10:35
Mit dem Unite-Server von Research in Motion (RIM) sollen Privatkunden ihren eigene Pushmail-Verwaltung auf dem Heimrechner einrichten können. Mit diesem Schachzug will RIM mehr Endverbraucher für seine Pushmail-Lösung gewinnen. Bislang zählten hauptsächlich Geschäftsleute und Firmenmitarbeiter zum Kundenkreis des kanadischen Unternehmens.
Außer E-Mails soll der Server auch Videos, Musikdateien und Fotos verwalten. Anders als der Blackberry-Enterprise-Server muss die Unite-Middleware nicht direkt mit einem Mail-Server kommunizieren, sondern nutzt die Serverstruktur des gewählten Mobilfunk-Providers.
Damit der Unite-Server funktioniert, muss der Heimrechner mit gestartetem Programm immer eingeschaltet bleiben. Das dürfte Privatnutzer im Hinblick auf die gesteigerten Energiekosten wohl eher abschrecken. Die Unite-Middleware soll im Laufe des Jahres auch in Deutschland erhältlich sein. Zur Einführung arbeitet RIM mit dem spanischen Provider Telefonica zusammen.
(dal/c't)
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