19.05.2009 08:25
Die auf Mac-Pro-Systemen lauffähige Radeon HD 4870 kostet 315 Euro.
Bild: Apple
Für 315 Euro lässt sich nun für die aktuellen Mac-Pro-Modelle mit Nehalem-Xeon-Prozessoren sowie für die Anfang 2008 erschienenen Mac Pros eine Radeon HD 4870 nachrüsten. Die High-End-Grafikkarte besitzt je einen Dual-Link-DVI- und einen Mini-DisplayPort-Anschluss, über die sich Displays bis zur Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln ansteuern lassen. Lediglich 512 MByte GDDR5-Speicher stehen dem RV770-Grafikchip (GPU) zur Seite. Voraussetzung ist die aktuelle Version 10.5.7 von Apples Betriebssystem Mac OS X.
Preislich ist die neue "Apple-Radeon" kein Schnäppchen. Bereits für weniger als die Hälfte (140 Euro) gibt es HD-4870-Karten mit 512 MByte Arbeitsspeicher für den PC. 1-GByte-Versionen gibt es schon für unter 160 Euro. Normale PC-Karten funktionieren jedoch nicht ohne weiteres in Mac-Pro-Rechnern.
Ein Blick auf derzeit verfügbare Grafikkarten für Apple-Systeme offenbart, dass die Preise im Apple-Shop wohl seit Längerem nicht angepasst wurden: So kostet dort die bereits seit Januar 2006 erhältliche Radeon X1900 XT (512 MByte GDDR3) überteuerte 400 Euro, eine Radeon 9200 (128 MByte Speicher, Shader 1.4, DirectX-8-Funktionalität unter Windows) noch stolze 130 Euro.
Die bis dato schnellsten, separat erhältlichen Grafikkarten für Mac-Pro-Systeme waren Nvidias GeForce 8800 GT und AMDs Radeon HD 3870. Beide sind in der 3D-Leistung deutlich langsamer als die nun verfügbare Radeon HD 4870. Seit Ende April gibt es auch Grafikkarten mit Nvidias aktueller GT200-GPU – leider jedoch nur in Form der rund 1800 US-Dollar teuren Profi-Grafikkarte Quadro FX 4800.
(mfi)
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