21.08.2009 09:01
Das US-Energieministerium fördert eine kalifornische Firma mit insgesamt 9,5 Millionen Dollar, die die erste Großfabrik zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen in dem Land aufbauen will.
Das Unternehmen namens Toxco aus Anaheim will die Mittel verwenden, um eine bestehende Fabrik in Lancaster, Ohio, entsprechend aufzurüsten. Dort werden bereits jetzt Bleisäurebatterien und Nickel-Metall-Hydrid-Akkus recycelt, die in den aktuellen Hybrid-Fahrzeugen verbaut sind, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.
Wirtschaftlich gesehen gibt es eigentlich nur einen geringen Anreiz, Lithium-Ionen-Batterien wiederaufzuarbeiten. Die meisten Akkus enthalten gewichtsmäßig nur geringe Mengen Lithiumkarbonat, und das Material ist im Vergleich zu anderen Metallen derzeit relativ billig.
Experten glauben trotzdem, dass eine Recycling-Infrastruktur nützlich wäre – auch um Ängsten zu begegnen, dass der weiträumige Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien in Fahrzeugen zu einer Knappheit von Lithiumkarbonat führen könnte. Außerdem soll so einer Abhängigkeit von Produktionsländern wie China, Russland oder Bolivien begegnet werden, die die meisten Reserven kontrollieren.
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(Ben Schwan)
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(bsc)
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