10.07.2009 09:22
Der schweizerische (links) und der österreichische Roboter-Segler
Bild: InnoC.at
Das österreichische Roboat hat vor der portugiesischen Küste den Weltmeistertitel im Roboter-Segeln erfolgreich verteidigt. Nach dem Gewinn beider Wettfahren am ersten Tag des Wettbewerbs belegte das österreichische Team am zweiten und letzten Tag im ersten Rennen den zweiten und im abschließenden Rennen wieder den ersten Platz. Damit entschieden die Österreicher die Weltmeisterschaft mit deutlichem Punktevorsprung für sich.
Während es am ersten Tag bei Windstärke 5 bis 6 außer dem Roboat keines der acht Boote ins Ziel schaffte, waren die Bedingungen am Donnerstag mit Windstärke 4 freundlicher. Am schnellsten war dabei das größte teilnehmende Wasserfahrzeug: Die unter eidgenössischer Flagge segelnde Avalon. Da bei einer Wende jedoch aufgrund eines Softwareproblems ein manueller Eingriff erforderlich war, wurde das Team der ETH Zürich zurückgereiht. Es belegte in der Gesamtwertung hinter dem portugiesischen FASt den dritten Platz.
Fernziel aller Roboter-Segler ist die Konstruktion von Segelbooten, die unbemannt den Atlantik überqueren können. Bisher gab es zur Vorbereitung zwei als "Microtransat" bezeichnete Regatten auf einem französischen See 2006 und vor der walisischen Küste 2007 sowie im Mai 2008 die erste Weltmeisterschaft auf dem österreichisch-ungarischen Neusiedlersee. Alle drei Wettbewerbe konnte das Roboat-Team von InnoC.at für sich entscheiden. (Daniel AJ Sokolov) / (Daniel AJ Sokolov)
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(jk/c't)
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