05.08.2009 15:08
Klein und leicht: Der 200 US-Dollar teure Sony Reader PRS-300.
Bild: Sony
Vor einigen Tagen waren bereits Servicehandbücher von zwei neuen E-Book-Lesegeräten von Sony aufgetaucht, nun hat der Elektronikhersteller die Reader offiziell vorgestellt. Der PRS-300 Pocket und der PRS-600 Touch sollen in verschiedenen Farben ab Ende August in den USA verfügbar sein, zu einer möglichen Markteinführung in Deutschland gibt es von Sony bisher keine Aussagen.
Der PRS-300 Pocket (Spec-Sheet, PDF) wird Sonys neues Einstiegsgerät und kostet 200 US-Dollar. Mit 5 Zoll Display-Diagonale und 220 g Gewicht ist der Reader besonders klein und leicht. Die Navigationselemente am Gehäuse hat Sony im Vergleich zum Vorgänger PRS-505 etwas aufgeräumt, ansonsten ähnelt er diesem optisch.
Der mit 6 Zoll Display-Diagonale etwas größere PRS-600 Touch (Spec-Sheet, PDF) kostet 300 Dollar und besitzt einen Touchscreen. Darüber kann der Anwender das Gerät bedienen sowie mittels Stylus handgeschriebene Notizen verfassen und Markierungen vornehmen. Das bisherige Touch-Modell PRS-700 ist bei Sony inzwischen nicht mehr verfügbar. Die Reader sollen circa 350 Bücher speichern können, der PRS-600 lässt sich über Speicherkarten (SD/HC, Memory Stick Pro Duo) erweitern. Sowohl PRS-300 als auch PRS-600 zeigen Inhalte in einer Auflösung von 800 × 600 Pixeln mit maximal acht Graustufen an.
Sony Reader PRS-600: Über den Touchscreen kann der Anwender Notizen in seine Dokumente schreiben.
Bild: Sony
Wie schon die Vorgänger verfügen die beiden Reader über keine WLAN- oder Mobilfunkverbindung, Dokumente werden per USB-Kabel von einem Rechner auf den Reader übertragen. Beim Konkurrenten Amazon Kindle können Nutzer Bücher per Mobilfunk direkt über das Gerät beziehen. Die Reader unterstützen kopiergeschützte und DRM-freie PDF- respektive EPUB-Dokumente sowie die Formate BBeB, TXT, RTF und DOC. Bilder anzeigen (JPG, GIF, PNG, BMP) und Musik abspielen (MP3, AAC) kann nur der PRS-600.
In seinem US-amerikanischen E-Book-Shop hat Sony außerdem die Preise für Neuerscheinungen und Bestseller von 12 auf 10 US-Dollar gesenkt und damit an Konkurrent Amazon angepasst. Die Preissenkung ist möglich, weil in den USA keine Buchpreisbindung herrscht. Für deutsche Sony-Reader-Besitzer sind die Bücher des amerikanischen eBook Store nicht zugänglich. (Achim Barczok)
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(acb/c't)
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