18.08.2004 16:51
Studierende der "smart touch ag", einem Projekt der TU Berlin am Fachgebiet Arbeitswissenschaft und Produktergonomie, haben Handhelds für verschiedene Zielgruppen entwickelt. Dabei standen ergonomische Aspekte und neuartige Dienstleistungen im Vordergrund, heißt es in einer Mitteilung des Projekts.
Der "womanizer" beispielsweise soll den besonderen Wünschen und Anforderungen von Hausfrauen, Geschäftsfrauen und Müttern genügen. Außer Funktionen wie Telefon, Kamera oder Smart Office bietet es noch eine Kontrolle über Haushaltsgeräte, Heizung, Alarmanlage sowie eine Kochzeitanzeige und einen Barcode-Rechner für den Einkauf. Der "smarty" hat ein Gehäuse aus Plastik und Hartgummi, ist mit einer Mama-Anruf-Funktion ausgestattet und für Drei- bis Sechsjährige gedacht.
Der "smartteen" soll für Jugendliche geeignet sein und bietet Fahrplaninformationen, Navigationsfunktionen und Downloadmöglichkeiten für E-Books. Berufstätige, allein lebende Menschen zwischen 20 und 45 Jahren sollen am Modell "matchmaker" ihre Freude haben. Es könne mit wenigen Handgriffen zur transportablen Workstation umgebaut werden. Er bietet unter anderem einen MP3-Player und eine Kühlschrankverwaltung via Universal-Fernbedienung. Für Studierende wurde der "paper-touch" entwickelt, der außer Bildtelefon, E-Mail, Radio- und Fernsehempfang einen elektronischen Block enthält mit Scanner und Intranet für den Zugriff auf die Bibliothek.
"In der Arbeitswissenschaft sollen Studierende lernen, Ideen für Produkte zu entwickeln, die Ergonomie, Psychologie, modernes Design und praktische Anwendbarkeit für verschiedene Zielgruppen in Einklang bringen", teilt die TU Berlin mit. Bei der Entwicklung der Handhelds sollten neben einer funktionellen Leistungsbeschreibung Modellbau und Menüsteuerung im Vordergrund stehen sowie zielgruppenspezifische Anforderungen berücksichtigt werden. Für die Umsetzung der Modelle suchen die Studierenden jetzt Industriepartner.
(anw)
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