17.07.2009 09:01
Der Weg für die Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle ist fast frei. Die Sun-Aktionäre billigten am Donnerstag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Sitz in Santa Clara das Angebot von Oracle. Jetzt fehlt noch die Genehmigung der US-Wettbewerbshüter für die Übernahme des Server-, Unix- und Java-Spezialisten durch den Datenbank-Konzern.
Sun schreibt seit Langem Verluste, so auch im gerade abgeschlossenen zweiten Quartal. Die schwierige Lage hatte das Unternehmen dazu bewogen, sich nach einem Käufer umzusehen. IBM winkte wegen eines zu hohen Preises ab, Oracle griff im April überraschend für 7,4 Milliarden Dollar inklusive Schulden zu.
In der IT-Szene hatte die Akquisition einige Besorgnis ausgelöst – vor allem hinsichtlich der Frage, ob Oracle den von Sun eingeschlagenen Kurs in Richtung Open Source beibehalten wird und wie es etwa mit der Weiterentwicklung der Server-Hardware von Sun aussieht. Solche Besorgnisse versuchen beide Firmen aber immer wieder zu zerstreuen. So präsentierte Sun etwa Oracle-Chef Larry Ellison als "neuen Kopf der Java-Community"; und der versicherte dann auch gleich, die Investitionen in die Java-Techniken nach der Übernahme von Sun auszuweiten.
Siehe dazu auch:
(Jürgen Kuri)
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(jk)
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