17.02.2009 11:25
T-Systems zeigt auf der CeBIT mit Simko2 ein speziell auf die Sicherheitsbedürfnisse von Politikern ausgerichtete Smartphone. Es bietet die üblichen Mail-, Termin- und Kalenderfunktionen samt Abgleich mit einem Exchange-Server. Zurzeit evaluiert das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) das Gerät. Ziel ist ein Prüfsiegel, das den Einsatz in einer "VS-NfD (Verschlusssache, nur für den Dienstgebrach)"-Umgebung ermöglicht.
Als Hardware setzt T-Systems ein "touch pro" von HTC mit Windows Mobile ein. Es klinkt sich über eine VPN-Verbindung in den Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB) ein. Die zur Authentifizierung nötigen Zertifikate sind auf einer microSD-Karte mit Kryptoprozessor gespeichert, die an das jeweilige Handy gebunden ist.
Auf dem Gerät sind lokale Daten und der größte Teil des Betriebssystems verschlüsselt. Die Simko-Software entschlüsselt sie beim Einschalten nach Eingabe einer PIN. Bis auf das GSM/UMTS-Modul sind alle Schnittstellen lahmgelegt, und zwar nicht nur aus Sicherheitsgründen: Die Maßname soll auch die Akkulaufzeit verlängern. Software können die Anwender auf den Handys nur installieren, wenn sie von T-Systems dafür freigegeben ist.
Simko2 zeigt T-Systems auf der CeBIT in Halle 26 am Stand A01. In Zukunft soll eine Anbindung an Lotus Notes möglich sein und möglicherweise ein biometrisches Verfahren statt der PIN zum Freischalten benutzt werden.
(ck/iX)
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