05.07.2007 19:41
Displaystudie aus dem Patentantrag von TomTom
Der Navigationssystem-Hersteller TomTom will das Navigieren intuitiver machen: Ein von dem niederländischen Unternehmen eingereichter Patentantrag (Navigation Device with Camera-Info) dreht sich um die Einbindung von Livebildern in die Darstellung der Navigationssoftware. Eine im Auto installierte Kamera soll dafür laufend Bilder von der Straße im vorderen Fahrzeugbereich an die Software senden, die diesen Feed wiederum mit aktuellen GPS-Positionsdaten und daraus resultierenden Navigationsanweisungen verknüpft.
Statt einer abstrakten Darstellung sieht der Fahrer auf dem Display des Navigationsgeräts also Realbilder, in die dann beispielsweise ein Richtungspfeil eingeblendet ist. "Viele Menschen finden es schwierig, die relativ abstrakte Kartendarstellung des Navigationssystems in die echte Welt zu übertragen und die Anweisungen problemlos zu verstehen", schreiben die Entwickler in dem Antrag. Dies gelte nicht nur für die konventionelle Kartenansicht, sondern auch für die 3D-Darstellung.
Neben Richtungsinformationen könnten auch andere Daten eingeblendet werden, wie zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen, heißt es im Patentantrag. Auf einer aktuell befahrenen Straße wäre dann beispielsweise eine "120" zu sehen. Neigungssensoren und ausgeklügelte Bildverarbeitungsalgorithmen sollen die präzise Einblendung der Navigations-Anweisungen sicher stellen. Für Fahrten bei Dunkelheit soll ein Infrarotsensor zum Einsatz kommen. (Jan-Keno Janssen, c't) / (Jan-Keno Janssen, c't)
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(pmz/c't)
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