10.09.2008 18:07
Festplatten kleiner als 2,5-Zoll sagt man schon seit Monaten nach, dass sie aufgrund der Konkurrenz durch die robusten und immer günstiger werdenden Flash-Speicher bald aussterben werden. Während Fujitsu, Hitachi oder Seagate die Fertigung von Mini-Platten längst eingestellt haben, bringt Toshiba entgegen dem allgemeinen Trend noch einmal eine neue Laufwerksgeneration auf den Markt.
Die heute angekündigten 1,8-Zoll-Modelle speichern bis zu 240 GByte. Dabei quetscht Toshiba rekordverdächtige 344 GBit pro Quadratzoll auf eine Magnetscheibe – soviel wie bislang kein anderer Hersteller. Neben dem Flaggschiff mit 240 GByte (MK2431GAH), das mit zwei Scheiben arbeitet, sind außerdem noch Varianten mit 120 GByte (MK1231GAL) sowie 80 GByte (MK8031GAL) und je einer Scheibe geplant. Die Modelle mit nur einer Scheibe sind erstmals nur noch 5 statt 8 Millimeter hoch. Sie rotieren mit 4200 Umdrehungen pro Minute und arbeiten mit 8 MByte Cache.
Anders als manche Vorgängermodelle, die schon per Micro-SATA Kontakt zum System aufnahmen, lassen sich die neuen Platten wieder über das in Geräten der Unterhaltungselektronik (Consumer Electronics, CE) nach wie vor weit verbreitete Parallel-ATA-Interface anstöpseln. Toshiba bewirbt die Platten in erster Linie für den Einsatz in MP3- und mobilen Multimedia-Abspielern. Denkbar, dass Apple die Platten künftig auch im neuen schlanken iPod Classic verbaut.
(boi/c't)
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