21.07.2009 12:51
Ein Sektor der US-Wirtschaft trotzt der Kredit- und Finanzkrise: Nach wie vor kommt der meiste Spam aus den Vereinigten Staaten. Sophos ermittelte, dass im zweiten Quartal 2009 rund 15 Prozent des weltweit versandten Spam von US-Rechnern stammt. Auf den zweiten Platz kommt Brasilien mit 11 Prozent, China muss sich mit dem 7. Platz (4,1 Prozent) zufriedengeben – nach den europäischen Spitzenreitern Türkei (5,2) und Polen (4,2 Prozent). Von Computern in Deutschland stammt weniger als 2 Prozent des weltweiten Spam. Fasst man die Spam-Versender nach Kontinenten zusammen, führt Asien weiterhin mit über 30 Prozent, Nordamerika kommt nur auf 18.
Nach Angaben von Sophos kommt fast jede Spam-Kampagne von Zombie-PCs. Die Firma analysierte für die Untersuchung zwischen vier und sechs Millionen E-Mails, die sie unter anderem in Honeypots abfing.
Zunehmend nutzten Spammer zudem soziale Netzwerke wie Twitter. Dort platzierte Kurz-URLs etwa von TinyURL verwiesen häufig auf infizierte Websites oder "anstößige Inhalte". Im Juni hätten Cracker so die Systeme von Cli.gs manipuliert, wodurch vorübergehend rund 2,2 Millionen Kurz-URLs auf einen anderen Blog-Eintrag verwiesen hätten.
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(ck)
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