18.10.2009 15:55
Uruguay ist das erste Land, das jedem Grundschüler zwischen sechs und zwölf Jahren ein Laptop zur verfügung stellt, wie die BBC berichtet. In den vergangenen zwei Jahren haben 362.000 Schüler und 18.000 Lehrer im Rahmen des Programms Ceibal ("Conectividad Educativa de Informática Básica para el Aprendizaje en línea”) Zugang zu XO-Laptops des Projekts One Laptop per Child (OLCP) erhalten. Rund 70 Prozent der Rechner gingen an Kinder, denen sonst kein Computer zur Verfügung steht.
Die Kosten für die XO-Laptops inklusive Reparaturen, Onine-Zugang und Schulung der Lehrer betrugen rund 260 US-Dollar (175 Euro) pro Schüler; das sind etwa fünf Prozent des Budgets, das insgesamt für Schulen und Universitäten zur Verfügung steht. Nachdem die XO-Laptops jetzt angeschafft sind, belaufen sich die jährlichen Kosten zur Fortsetzung des Programms inklusive Betrieb eines Portals für Schüler und Lehrer noch auf etwa 21 US-Dollar (14 Euro) pro Schüler. Der zukünftige Schwerpunkt des Projekts soll auf der Vernetzung der Schulen in ländlichen Gegenden liegen.
(odi/c't)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (123 Beiträge)
Themen-Forum Open Source allgemein
English version: Uruguay: Every primary school pupil now has an OLPC XO laptop
Software systemweit installieren darf man unter Linux nur mit Root-Rechten. Dieses alte Unix-Prinzip ist in Fedora 12 aufgeweicht.
mehr…
Optimierungen an Btrfs und im Block-Layer sollen den Datendurchsatz erhöhen. Zudem gibt es einige neue Treiber für Storage-Hardware.
mehr…
Auch mit der zwölften Version befindet sich Fedora an der Spitze der technischen Entwicklungen in der Linux-Welt.
mehr…
Wo wird Open-Source-Software eingesetzt und wie sehen die Erfahrungen der Anwender aus?
mehr…
Lieber verspätet als unfertig, scheint die Devise der Gnome-Entwickler zu lauten.
mehr…
ApacheCon 2009: Lucene, Hadoop und mehr
Linux-Kongress 2009: Neue Dateisysteme, besser programmieren
LinuxTag 2009: Linux im Kleinen
Google-Gründer: Chrome OS und Android wachsen zusammen
Sicherheitslücken in Add-ons gefährden Firefox-Anwender
Mozilla Foundation legt Finanzbericht 2008 vor
ONLINE MARKT
Werbung