05.07.2008 11:02
Das Open-Source-Programm Truecrypt verschlüsselt unter Windows, Mac OS X und Linux Daten auf der Festplatte. Auf Wunsch legt es sie so ab, dass es sogar äußerst schwierig ist festzustellen, dass überhaupt verschlüsselte Daten auf der Platte liegen.
Die nun freigegebene Version 6.0 soll durch Parallelisierung auf Multi-Core-Prozessoren wesentlich schneller arbeiten. Sie beherrscht nun auch unter Linux und Mac OS X das Erzeugen und Nutzen von versteckten "Volumes". Unter Windows ist es möglich, komplette Betriebssysteme zu verschlüsseln und so zu verstecken, dass – nach Angabe der Entwickler – nichteinmal ihre Existenz bewiesen werden kann. Außerdem gibt es einige weitere neue Features und Fehlerbereinigungen.
Das Themen-Special Windows verschlüsseln im heise Software-Verzeichnis erklärt die ersten Schritte mit Truecrypt.
(je)
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