18.04.2008 08:26
Die DVD-Ds sollen bald in Deutschland zu finden sein.
48 Stunden nach dem ersten Abspielen sollen sich die Daten auf der DVD-D selbst zerstört haben, so jedenfalls verkündet es die Münchner DVD-Germany Ltd.. Was sich wie ein verspäteter April-Scherz liest, ist Realität: Das Unternehmen will solche DVD-Ds zum Preis der Leihgebühr in Videotheken auf den deutschen Markt bringen. In Frankreich, Italien und Skandinavien sind DVD-Ds bereits im Handel. Im Unterschied zu den seit fast einem Jahrzehnt diskutierten Wegwerf-DVDs (auch Einmal- oder Disposal-DVDs), zersetzen sich die Medien nicht bei der Berührung mit Sauerstoff, sondern beginnen nach dem ersten Einlegen in das Abspielgerät innerhalb einer Frist Daten zu löschen. Deshalb kann man sie selbst in einer geöffneten Verpackung beliebig lange aufbewahren.
Außerdem gibt es eine Version, die DVD-D+R, zum Speichern von Daten mit bis zu 8-facher Geschwindigkeit. Sie hat eine Kapazität von 4,5 GByte. Nach dem Beschreiben kann man festlegen, ob die Daten nach dem ersten Abspielen der Vernichtung anheim fallen oder ob das bis zu 48 Stunden später geschehen soll. Die Materialien sollen vollständig recyclebar sein.
(rh/iX)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (418 Beiträge)
Die einen lassen sich impfen, die anderen schwören auf Hausmittel. Auch wenn Wadenwickel bei einer Pandemie nicht unbedingt das Mittel der Wahl sind, bei einer herkömmlichen Erkältung haben sie sich allemal bewährt.
mehr…
Wer Kundendaten in zwei Systemen speichert, braucht Mechanismen zum Abgleichen zwischen ihnen. Kostengünstig lässt sich unter anderem das freie Werkzeug Pentaho Data Integration dafür verwenden.
mehr…
Jahrelang galt Palm als die PDA-Firma: Ihre Organizer waren die ersten in großen Stückzahlen verkauften. Doch dann folgte ein langer Niedergang, den nun ein Smartphone mit neuer Technik beenden soll: der Palm Pre.
mehr…
iPhone-Programmierwettbewerb für Studenten
W3C: XMLHttpRequest als "Last Call"
Neue Veranstaltungsreihe: Rechenzentren & Infrastruktur
Machtpoker um die Vergabe von IP-Adressen und die DNS-Aufsicht
ENISA-Studie hilft bei Risikoabschätzung für Cloud Computing
ONLINE MARKT
Werbung