24.04.2008 12:27
Ein Dortmunder Unternehmen will industrielle Abwärme per Container verschicken und so auch ohne Pipelines nutzbar machen. Das berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 05/08 (seit dem 17. April am Kiosk oder hier online portokostenfrei zu bestellen).
Die LaTherm GmbH nutzt handelsübliche Container, die jeweils 20 Tonnen Natriumacetat – auch bekannt als Konservierungsmittel E262 – enthalten. Unter Wärmezufuhr lösen sich die Kristalle. Beim Wärme abgeben kristallisiert der Stoff bei 58 Grad Celsius aus. Der Effekt wird zum Beispiel in wiederverwendbaren Handwärmern benutzt.
Die Wärme-Lieferanten werden entweder direkt für die Wärme bezahlt, oder sie profitieren auf anderem Wege, etwa durch CO2-Zertifikate. In drei Stunden kann ein Container mit 2500 Kilowattstunden Energie beladen werden. Bei einer Spitzenleistung von 250 Kilowatt kann er zehn Stunden lang Energie abgeben.
(wst/TR)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (273 Beiträge)
Der Physiker Albert-Laszlo Barabasi berechnet aus den Mobilfunkdaten Zigtausender Handys die Bewegungsprofile der Besitzer.
mehr…
Vor der Küste Schottlands soll heute das erste Flachwasser-Wellenkraftwerk offiziell in Betrieb genommen werden.
mehr…
Verlage und Forscher streiten sich seit langem über die freie Zugänglichmachung von Studien und anderen wissenschaftlichen Publikationen. In den USA ist inzwischen ein interessantes neues Phänomen zu beobachten: Forscher tauschen Studien im Netz.
mehr…
Eine kleine, sentimentale Reise in die historischen Tiefen der digitalen Aufzeichnungstechnologie.
Mehr...
ONLINE MARKT
Werbung