31.03.2009 18:30
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales trägt Wikia Search zu Grabe. Gerade mal vierzehn Monate war das Projekt, das die Suchmaschinen-Landschaft auf den Kopf stellen sollte, online. Die Anwendung basierte auf dem Mitmach-Prinzip: Mit der Unterstützung der Community wollte Wales Wikia Search zu einer sozialen Suchmaschine machen – ganz im Sinne des Web-2.0-Gedankens. So konnten und sollten die Nutzer die Qualität der Treffer bewerten und diese mit Kommentaren versehen.
Als Grund für das Aus der Suchmaschine nennt Wales die aktuelle Wirtschaftlage, die auch Wikia zum Priorisieren zwinge. Mit 10.000 Usern pro Monat im vergangenen halben Jahr hält er das Projekt derzeit nicht für tragfähig. Suchmaschinen-Primus Google indes arbeitet mit SearchWiki an einem ähnlichen Unterfangen. (Alexandra Kleijn)
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(akl/c't)
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