17.12.2007 14:44
Den quelloffenen Proxy-Server Squid haben die Entwickler in der stabilen Version 3.0 veröffentlicht. Der Tintenfisch wurde generalüberholt und ist nicht mehr in C, sondern in C++ geschrieben. Die neue Version enthält die Features der Vorgängerversion Squid 2.6, mit einigen Ausnahmen. Es betrifft Funktionen, die entweder veraltet sind oder – wie zum Beispiel Location header rewrites – erst in künftige Versionen portiert werden sollen.
Das neue Release unterstützt jetzt Edge Side Includes (ESI) sowie das Internet Content Adaptation Protocol (ICAP), mit dessen Hilfe sich HTTP-Anfragen auf einem speziellen Server weiterbearbeiten oder filtern lassen, bevor sie der ICAP-Server über den Proxy wieder an den Browser sendet. Squid-3.0.STABLE1 steht auf den Projektwebseiten zum Download bereit.
(akl)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-171316