14.12.2002 17:03
Das Hot-Spot-Fieber grassiert: Öffentliche WLANs mit schnellem Internet-Zugang für den mobilen Surfer dürfen in keiner Großstadt fehlen, die etwas auf sich hält. Bis Mitte 2003 soll Wiesbaden mit 50 Hot-Spots dem wlansinn fast flächendeckend verfallen sein.
Während sich Hamburg just rühmt, dass dort das bundesweit größte nichtkommerzielle WLAN-Projekt gestartet sei und die Deutsche Bahn gerade in drei Städten kostenlos nutzbare WLAN-Hot-Spots in ihren Erste-Klasse-Lounges anbietet, soll in Wiesbaden ein kommerzielles WLAN-Projekt entstehen. Die placetobee-portale GmbH will zusammen mit den Technikpartnern M3-Connect und IBM den gesamten Stadtbereich Wiesbadens innerhalb der nächsten Monate zu einer flächendeckenden WLAN-Zone mit Access Points an exponierten Standorten machen.
Zur Zeit sollen bereits fünf Hot-Spots in Betrieb sein, und Ende Januar soll jeder Besitzer eines mit einer Wireless-Karte ausgestatteten PDA, Notebook oder Handy an etwa 25 Hot-Spots kabellosen Zugang zum Internet finden.
Mit Erwerb einer placetobee-scratchcard kann jeder User sich via Zahlencode über ein vorkonfiguriertes Browserfeld einloggen. An jedem Hot-Spot und demnächst auch an jeder der 15.000 Toto-Lotto-Verkaufsstellen in ganz Deutschland sollen Tageskarten zu 5 Euro, Wochenkarten zu 20 Euro und Monatskarten zu 35 Euro zu kaufen sein. Weitere Hot-Spot-Zonen sollen demnächst in Mainz, Mannheim und Frankfurt a.M. entstehen.
(gr)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-71869