01.09.2009 17:45
Google-Code beheimatet eine Variante des freien JavaScript-Framework jQuery, die speziell für Mobilgeräte mit dem WebKit-Browser angepasst ist. Dazu gehören neben dem iPhone Palms Pre und Smartphones mit Googles Android wie das G1 jQTouch ermöglicht unter anderem Zugriff auf Hardware-Funktionen des Telefons. Dadurch lassen sich Orientierungsänderungen in einer Webanwendung ebenso verarbeiten wie Multi-Touch-Gesten.
Für beides stellt jQTouch passende Events zur Verfügung, an die der Entwickler wie üblich Callbacks zur Verarbeitung bindet. Ein Handler, der auf das Drehen des Geräts reagiert, könnte etwa so aussehen.
$(function(){
$('body').bind('turn', function(event, info){
console.log(info.orientation); // landscape or portrait
});
Mit speziellen CSS-Selektoren lässt sich iPhone-übliches Verhalten an HTML-Elemente binden. So stellt etwa der Default-Selektor "ul li a" sicher, dass ein in einem List-Element enthaltener Link auf die schiebende Fingerbewegung nach links reagiert. Ähnlich bewirkt der Selektor ".back, .cancel, .goback", dass mit den gleichnamigen CSS-Klassen ausgezeichnete Elemente sich wie Apples "Zurück"-Knopf verhalten. Diese Selektoren können Entwickler beim Initialieren von jQTouch weitgehend frei wählen.
Update: Anders als ursprünglich berichtet, ist jQTouch nicht nur für das iPhone verfügbar.
Siehe dazu außerdem:
(ck)
English version: jQuery arrives on the iPhone
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Permalink: http://heise.de/-753993
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