Der Kernel kann SSDs als Festplatten-Cache einbinden und Netzwerkverkehr besser auf mehrere CPU-Kerne verteilen. KVM virtualisiert jetzt auch auf der ARM-Prozessoren. Hinzu kommen neue Treiber unter anderem für neue Grafikchips von AMD und kommende WLAN-Chips von Intel.
Linux 3.9 enthält Treiber für neue Grafikchips von AMD und im Sommer erwartete WLAN-Chips von Intel. Durch Änderungen am Netzwerk-Subsystem soll der Kernel den Netzwerkverkehr nun besser auf mehrere Prozessorkerne verteilen können.
Experimentelle Kernel-Funktionen sind jetzt nur noch in den Hilfetexten der Konfigurationsoptionen gekennzeichnet. Linux 3.9 beherrscht "Suspend Freeze" und kann Intel-CPUs durch Kurzzeitschlaf drosseln. Der KVM-Hypervisor unterstützt jetzt ARM-Kerne.
Der Linux-Kernel kann SSDs nun als Festplatten-Cache konfigurieren. Btrfs unterstützt RAID 5 und 6 jetzt direkt im Dateisystem. Die Kernel-Entwickler haben zudem zwei Performance-Probleme beseitigt.
Verbesserte Grafiktreiber und ein neues Dateisystem für Flash-Datenträger gehören zu den wichtigsten Neuerungen von Linux 3.8. Die Kernel-Entwickler haben zudem Btrfs und Ext4 optimiert und eine Reihe neuer Treiber integriert.
Der Linux-Kernel bringt jetzt alles Nötige mit, um die 3D-Beschleunigung sämtlicher GeForce-Grafikchips zu verwenden. Neu dabei sind auch Treiber für einen Wireless-Gigabit-Chip und einen PCIe-WLAN-Chip von Realtek.
Anwender ohne Root-Rechte sollen künftig Container einrichten können, in denen Software läuft, die Root-Rechte benötigt. Linux 3.8 belegt in bestimmten Situationen weniger Speicher und bringt Verbesserungen für NUMA-Systeme; die Unterstützung für Intels 386er flog raus.
Linux unterstützt jetzt das speziell auf Datenträger mit Flash-Chips zugeschnittene Dateisystem F2fs. Btrfs soll bestimmte Aufgaben flotter erledigen und Ext4 kann kleine Dateien nun effizienter handhaben.
Größere Umbauten sollen die Treiber für Grafikhardware von Intel und Nvidia robuster machen. Linux unterstützt jetzt ARM64 und beherrscht Network Address Translation (NAT) auch mit IPv6. Die Kernel-Entwickler sind zudem einem bekannten Performance-Problem von Btrfs zu Leibe gerückt.
Linux 3.7 unterstützt ARM64, Intels Sicherheitsfunktion SMAP und enthält jetzt Patches für die Raspberry-Pi-CPU. Der nächste Kernel bringt zudem neue Tracing-Werkzeuge und Verbesserungen zur Zusammenarbeit mit Microsofts Hypervisor.
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