Einen ganzen Schwung größerer Änderungen gab es bei den Treibern für AMD-, Intel- und Nvidia-Grafik. Das neue x32-ABI will die Vorteile von x86-64-CPUs nutzen, aber den Overhead von 64-Bit-Code vermeiden. Btrfs soll flotter arbeiten und Yama verhindern, dass ein Prozess einem anderen in den Speicher schaut.
Linux 3.4 bringt einen ganzen Strauß von Änderungen an den Treibern für Grafikchips vom AMD, Intel und Nvidia. Der kommende Kernel enthält zudem einen weiteren USB-DisplayLink-Treiber und legt weitere Grundlagen zur besseren Unterstützung von Hybrid-Grafik wie Nvidias Optimus.
Btrfs soll flotter und fehlertoleranter arbeiten. Linux 3.4 unterstützt bereits jetzt Chipsätze, die Intel erst nächstes Jahr einführen will. Greg Kroah-Hartman übt Druck auf die Zcache-Entwicklung aus.
Das x32-ABI will die Vorteile von x86-64-CPUs nutzbar machen, aber den Overhead von 64-Bit-Code vermeiden. Xen soll stromsparender laufen. Das neue Yama verhindert den Blick in den Speicher fremder Prozesse.
Neue Linux-Versionen beseitigen einen Fehler in Intels Grafiktreiber, der zu Speicherverfälschungen führen kann. AMD hat X.org-Treiber für die neuen Trinity-Prozessoren veröffentlicht. Es gibt einige Fortschritte bei der GPGPU-Unterstützung in Mesa 3D.
Der Kernel wird bald einige Grafikkerne von AMD unterstützten, die bei neuen Radeon-Grafikkarten und einigen kommenden Prozessoren eingesetzt werden. Bei Systemen mit Intel-Grafik kann der Ruhezustand zu Speicherverfälschungen führen. Die Entwicklung von Linux 3.4 ist angelaufen.
Linux 3.3 soll Systemaussetzer beim Schreiben auf langsame Datenträger beseitigen. Software-RAIDs beherrschen jetzt Hot Replace. Das Netzwerk-Subsystem erhielt Teaming-Support, einen virtuellen Switch sowie Infrastruktur zur Vermeidung von "Bufferbloat". Verbesserungen bei den Grafktreibern.
Der Nouveau-Treiber spricht ab Linux 3.3 neuere GeForce-Chips an; Intels GPU-Stromspartechnik RC6 soll jetzt endlich zuverlässig arbeiten. Der Poulsbo-Grafiktreiber und einige Hyper-V-Treiber verlassen den Staging-Zweig, in den neue Treiber für Android einzogen.
Änderungen am Code zur Speicherverwaltung sollen Ruckler während des Schreibens auf langsame Datenträger beseitigen und die Performance verbessern. Der Kernel bootet auf X86-EFI-Systemen ohne Boot-Loader direkt aus der Firmware; der ARM-Port unterstützt nun die Large Physical Address Extension (LPAE).
Intels neueste Grafiktreiber unterstützen Ivy-Bridge-CPUs und OpenGL 3.0 – letzteres aber nur, wenn Mesa[ ]3D eine vermutlich patentierte Technik nutzt. Die neue Version der Standard-Werkzeugsammlung Util-Linux enthält mehrere neue Programme. Außerdem: Videos von der Embedded Linux Conference.
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