Die jetzt erhältliche Version 13.1 der proprietären Linux-Grafiktreiber von AMD sollen ein Performance-Problem bei Spielen von Valve beseitigen. Auch bei den Grafikkarten der "Southern Islands"-Generation soll die neue Catalyst-Version ein solches Problem aus der Welt schaffen. Das geht aus dem Abschnitt "Resolved Issues" der Release Notes zur neuen Version hervor, die diese Eigenschaften aber nur mit wenigen Worten erwähnen. Einen weiteren Informationsbrocken liefern die Release Notes der Catalyst-Beta 12.11, die der Version 13.1 voranging; demnach soll der Treiber signifikante Performance-Verbesserungen bei der Linux-Variante des Spiels Left for Dead 2 bringen, die Valve allerdings bislang nicht veröffentlicht hat.
Eine weitere größere Neuerung ist offizielle Unterstützung für den im September vorgestellten X Server 1.13, der bereits bei einigen in den letzten Monaten vorgestellten Distributionen den Unterbau der Bedienoberflächen bildet; Anwender solcher Distributionen mussten daher bisher zu dem erwähnten Beta-Treiber greifen, wenn sie AMDs proprietären Treiber nutzen wollten. Bei der Kernel-Unterstützung ist AMD hingegen weiterhin nicht auf der Höhe der Zeit, denn offiziell unterstützt der Treiber nicht den aktuellen Linux-Kernel 3.7, sondern maximal die Linux-Kernel der 3.5er-Reihe – die wird allerdings schon seit Oktober nicht mehr gepflegt.
Mit der neuen Version erhält die Unterstützung für Ubuntu 12.10 den Status "Production Support". Die Version 13.1 ist zudem das erste Release, das mit den Grafikkarten der Radeon-HD-Serie 8000 zusammenarbeitet, die AMD kürzlich eingeführt hat.
(thl)
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