Am Mittwoch ist Version 7 des PHP-basierenden Content-Management-Systems Drupal erschienen. Die Verbesserungen betreffen unter anderem die Barrierefreiheit im Backend und in den erzeugten Seiten, ein Render-API für einfacheres Theming, automatisierte Tests für Module und Patches, Datenbank-Abstraktion und benutzerdefinierte Felder für unterschiedliche Inhalte. Erweitern lässt sich Drupal 7 mit mehr als 800 Modulen.
Mit Erscheinen der neuen Version stellen die Entwickler den Support für Version 5 ein. Anwender von Drupal 5 sollten also schleunigst auf eine neuere Version wechseln; ein Upgrade ist jeweils für die nächsthöhere Hauptversionsnummer möglich. Drupal 7 läuft nicht mehr auf veralteten Datenbank- und PHP-Versionen: Voraussetzung ist PHP 5.2 (die Vorgängerversion ließ sich noch zur Zusammenarbeit mit dem veralteten PHP 4 bewegen) mit PDO-Erweiterung zur Datenbankabstraktion sowie MySQL 5 oder PostgreSQL 8.3. Alternativ läuft Drupal in Version 7 erstmals auch mit einer SQLite-Datenbank; andere Datenbanken lassen sich über Module nutzen.
(heb)
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