19.01.2012 15:14
Fedora 17 mit Gimp 2.8, KDE 4.8, oVirt und Gcc 4.7
Das Fedora Engineering Steering Committee (FESCo) hat in den letzten beiden IRC-Treffen eine Reihe von Features abgesegnet (1, 2), die die Entwickler des Projekts für Fedora 17 umsetzen wollen. So hat die technische Fedora-Leitung den Wechsel auf die Version 4.7 der GNU Compiler Collection (GCC) gebilligt, die in den kommenden Wochen erwartet wird; der Umstieg ist schon weitgehend umgesetzt, denn die Entwickler haben eine Vorabversion dieser GCC bereits vor einigen Tagen integriert und das Gros der Pakete damit übersetzt.
Abgesegnet wurden auch der Einsatz von Gnome 3.4, KDE Plasma Workspaces 4.8 und Gimp 2.8; alle diese Versionen sind derzeit in Entwicklung und sollen in den nächsten Wochen erscheinen. Fedora will zudem bei der für Anfang Mai geplanten Linux-Distribution die NoSQL-Datenbank Riak, das Cloud-Computing Toolkit OpenNebula und die wichtigsten Komponenten des oVirt-Projekts aufnehmen. Letztere bilden die Basis vieler Bausteine, die im heute vorgestellten Red Hat Enterprise Virtualization 3 zum Einsatz kommen.
Bei PHP ist ein Wechsel auf die Version 5.4 angedacht. Fedora 17 soll zudem alle Komponenten zum Betrieb als iSCSI-Server mit dem Target-Framework LIO mitbringen, dessen Kernel-Komponenten Linux seit Version 2.6.38 enthält. Ob die Fedora-Entwickler alle diese und einige weitere beschlossene Features tatsächlich umsetzen können, muss sich in den kommenden Monaten zeigen, denn manchmal ziehen die Entwickler Verbesserungen zurück, wenn sie befürchten, die selbst gesteckten Qualitätsansprüche nicht zu erfüllen. Daher könnte auch der schon länger für Fedora 17 vorgesehene Umstieg auf Btrfs als Standard-Dateisystem noch wieder verschoben werden, wie es schon bei Fedora 16 der Fall war.
(thl)











