29.08.2008 11:42
Googles Hosting-Angebot für Open-Spurce-Projekte auf der Google-Code-Seite hat die Zahl der akzeptierten Lizenzen erweitert: Neben verschidenen GPL-Spielarten, der Apache-Lizenz, der Artistic License, der MIT- und der BSD-Lizenz können sich jetzt auch Projekte registrieren, die unter der Mozilla Public License (MPL) oder der Eclipse Public License (EPL) stehen. Damit korrigiert Google die vier Wochen alte Entscheidung, die MPL nicht mehr zuzulassen.
Chris DiBona, Programm-Manager für Open Source bei Google, hatte die damalige Entscheidung damit begründet, ein Ausufern der Zahl der verwendeten Open-Source-Lizenzen verhindern zu wollen. Mittlerweile denke man etwas nuancierter über die Lizenzfrage: Rund um das Eclipse- und das Mozilla-Projekt würden lebendige Entwickler-Communities existieren, denen man auf Google Code keine Steine in den Weg legen wolle, so DiBona. Google bezeichnet sich selbst als den zweitwichtigsten Open-Source-Hoster nach SourceForge. SourceForge erlaubt für gehostete Open-Source-Projekte rund 80 verschiedene Lizenzen.
(odi)
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