31.07.2009 16:32
Das Marktforschungsunternehmen IDC hat seine Prognosen für den Open-Source-Markt deutlich nach oben korrigiert. War man 2008 noch von einer Steigerung des Umsatzes mit Open-Source-Produkten von 1,7 Milliarden US-Dollar 2007 auf 4,8 Milliarden im Jahr 2012 ausgegangen, erwarten die Marktforscher jetzt eine Steigerung auf 8,1 Milliarden US-Dollar bis 2013. Als Gründe für die nach oben korrigierte Prognose nennt IDC eine "viel höhere Akzeptanz" von Open-Source-Software bei Unternehmen als erwartet sowie den durch die wirtschaftliche Lage beförderten Einsatz von Open Source seit der zweiten Jahreshäfte 2008. Zudem bezieht das Marktforschungsunternehmen jetzt mehr Open-Source-Projekte in seine Betrachtungen mit ein.
In der für 4500 US-Dollar erhältlichen Studie nennt IDC einige weitere zentrale Befunde: Große Hardware- und Softwarehersteller wie Dell, HP, IBM, Sun und Oracle erzielen zunehmend indirekte Einnahmen durch ihre Open-Source-Unterstützung, was wiederum die Akzeptanz von Open Source in Unternehmen befördert. Die Marktforscher sehen hybride Geschäftsmodelle auf dem Vormarsch, die vor Ort installierbare Software mit SaaS-Angeboten kombinieren oder kommerzielle Versionen von Open-Source-Software verkaufen. Zudem, so IDC, wird Open Source zunehmend beim Outsourcing von Geschäftsprozessen und in Appliances eingesetzt. (Oliver Diedrich)
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(odi)
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