01.09.2007 12:13
KDE 4.0 kommt nicht, wie bislang geplant, im Oktober, sondern voraussichtlich erst kurz vor Weihnachten. Das Entwickler-Team der populären Linux-Desktop-Umgebung will sich mit dem angepassten Release-Plan mehr Spielraum verschaffen, um sich wichtige neue Features noch einmal genauer vorzunehmen. Gegenüber der aktuellen 3.er-Version bringt KDE 4.0 eine Reihe grundlegender Änderungen mit. Neben dem neuen Desktop Plasma und dem Multimedia-API Phonon zählt dazu die Hardware-Integrationsschicht Solid. Die KDELibs portieren die Entwickler auf das IPC-Nachrichtensystem D-Bus, das die Kommunikation zwischen den verschiedenen KDE-Anwendungen vereinfachen soll.
Die Terminverschiebung bedeutet auch, dass die bevorstehenden Releases von Linux-Distributionen wie Opensuse , Fedora und (K)Ubuntu kein KDE 4.0 dabeihaben werden, sondern nach wie vor auf KDE 3.5.x setzen. Nach den derzeitigen Plänen sollen OpenSuse 10.3 sowie Ubuntu 7.10 und das KDE-Pendant Kubuntu im Oktober erscheinen. Fedora 8 steht für Anfang November auf dem Plan. Die erste Beta von KDE 4.0 hatte das Entwickler-Team vor einem Monat freigegeben.
(akl)
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