10.02.2010 11:32
English version: Novell updates openSUSE Build Service
Novell hat die Version 1.7 des OpenSuse Build Service veröffentlicht. Ein neues Attributesystem, mit dem sich zusätzliche Angaben zum Projekt oder einem speziellen Paket speichern lassen, und eine angeblich um den Faktor tausend beschleunigte Auflösung der Abhängigkeiten sind zwei der Neuerungen der Version 1.7. Außerdem lässt sich die Bedienoberfläche projektspezifisch anpassen und es gibt CD- und Festplatten-Images, mit denen sich eigene Build-Service-Appliances aufsetzen lassen.
Der OpenSuse Build Service erlaubt es Entwicklern, automatisiert auf einer Server-Farm eigene Programme zu übersetzen und zu paketieren. So werden sämtliche Pakete der OpenSuse-Distribution bereits über den Build Service erstellt. Er unterstützt allerdings nicht nur das hauseigene OpenSuse und Suse Linux, sondern auch anderen bekannte Linux-Distributionen sowie verschiedene Prozessorplattformen – womit Entwickler die Möglichkeit haben, mit nur einem Klick angepasste Pakete für alle wichtigen Distributionen und Prozessorplattformen herzustellen, ohne sie selbst vorhalten zu müssen.
Der OpenSuse Build Service ist auch auch Grundlage des Appliance-Building-Systems Suse Studio, mit dem sich angepasste Versionen von OpenSuse und Suse Linux zusammenstellen und als fertige Installations-CD oder als Festplatten-Image für virtuelle Maschinen herunterladen lassen.
(mid)
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