In einer Liste von offenen Standards schreibt die portugiesische Regierung das Open Document Format (ODF) als einziges Format für editierbare Dokumente in Behörden vor. Das berichtet der portugiesische Verband von Open-Source-Unternehmen ESOP. Die Liste ist Teil eines Regelwerks zur Sicherstellung der Interoperabilität (PDF). Ein Gesetz vom Sommer letzten Jahres (PDF) verpflichtet portugiesische Behörden zur Verwendung offener Standards, sofern das möglich ist.
Damit ist das von Microsoft vorangetriebene OOXML-Format, ebenfalls ein von der ISO akzeptierter Standard, in Portugal außen vor. OOXML ist das Standardformat von Microsoft Office, die Bürosuite kann aber auch ODF-Dokumente erzeugen. Weitere zugelassene offene Standards sind PDF, XML, XMPP, IMAP, SMTP, CALDAV und LDAP. Die Initiative zur Etablierung offener Standards in Behörden ist Teil eines Programms, mit dem die Verwaltung pro Jahr 500 Millionen Euro einsparen soll.
(odi)
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