28.03.2010 15:05
Im Sommer 2010 will Novell die Version 2.0 des OpenSuse Build Service freigeben, mit der da Unternehmen auch Benutzer jenseits von Softwareentwicklern und Paketerstellern ansprechen möchte. Die für alle Build-Service-Nutzer zugängliche Public Alpha zeigt, in welche Richtung sich der Dienst entwickelt.
Zu den Neuerungen gehört eine deutlich vereinfachte Bedienoberfläche. Insbesondere für größere Projekte soll sich die Arbeit mit dem Build Service enorm vereinfachen, da jetzt der Arbeitsablauf dargestellt wird; so kann man beispielsweise auf einen Blick Requests und den Buildstatus eines kompletten Projektes einsehen. An der automatischen Erstellung von Build-Beschreibungen und an der Integration der externen Versionskontrollsysteme Subversion und Git wird noch gearbeitet.
Der OpenSuse Build Service ist eine Entwicklungsumgebung für RPM- und Debian-Pakete. Der übers Web zugängliche Dienst, der auch als Appliance zur lokalen Installation verfügbar ist, baut für jedes Programmpaket eine passende Build-Umgebung in einer virtuellen Maschine oder chroot-Umgebung auf. Damit ist es möglich, Pakete für unterschiedlichste Distributionen und Hardwareplattformen zu erstellen.
(Schlomo Schapiro)
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(odi)
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