04.01.2010 09:55
Spring- und Groovy-Follower: Neue Versionen von Spring Roo und Grails
In der Folge der größeren Releases des Spring-Frameworks und der Groovy-Skriptsprache hat SpringSource neue Versionen des Grails-Frameworks und von Spring Roo vorgestellt. Grails, ein dynamisches Web-Framwork auf Java- und Groovy-Basis, das viele Konzepte des erfolgreichen Frameworks Ruby on Rails übernimmt, liegt jetzt in Version 1.2 vor. Sie vereint viele Neuerungen der aktuellen Spring-, Groovy- und Tomcat-Entwicklungen, an denen SpringSource durch die Übernahmen der Firmen G2One und Covalent in den letzten beiden Jahren stark beteiligt ist.
Neben den obligatorischen Bugfixes enthält Grails 1.2 unter anderem eine DSL-Lösung (Domain-Specific Language), über die man Kontrolle über die JAR-Abhängigkeiten in den Maven-Repositories hat, ein überarbeitetes Überschreiben eines Uniform Resource Identifier (URI) und die Möglichkeiten, Transaktionen pro Methode durchzuführen und Groovy Server Pages (GSP) vorzukompilieren. Mehr Details finden Interessierte in den Release Notes zu Grails 1.2.
Roo ist ein im Frühjahr 2009 neu vorgestelltes Java-Anwendungswerkzeug auf Kommandozeilenbasis, das die Entwicklung von Spring-Web-Anwendungen radikal vereinfachen soll. Die Generator-Technik hat nun den Sprung auf die Version 1.0 gemeistert.
Die Roo-Shell bietet kontextabhängige Hilfestellung und eine automatische Vervollständigung der Eingabe. Auch erzeugt und pflegt sie alle nötigen Projektfragmente respektive Konfigurationsdateien. Für Java-Entwickler vorteilhaft ist, dass sie nicht wie bei ähnlichen Techniken wie JRuby oder Groovy eine andere Sprachsyntax erlernen müssen.
(ane)











