02.09.2010 14:59
Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums, hat der New Yorker Open-Source-Firma Kitware zusätzliche 11 Millionen US-Dollar zur Weiterentwicklung des Video and Imagery Retrieval and Analysis Toolkit (VIRAT) zur Verfügung gestellt. Die Software soll den Behörden die Möglichkeit geben, das von öffentlichen Kameras und Drohnen gesammelte Videomaterial zu durchsuchen.
Derzeit ist es nach Auskunft der Darpa nur möglich, die Metadaten der Videos sowie manuelle Anmerkungen zu durchsuchen oder eine Sichtung einzelner Filme im Schnellvorlauf vorzunehmen. Viele Videos bekäme niemals ein Mensch zu Gesicht. Virat soll die Videos mit Techniken wie Muster- und Bewegungserkennung durchsuchbar machen. Außerdem soll die Software das Videomaterial auswerten und ereignis- und ortsgesteuerte Warnmeldungen verschicken können.
VIRAT wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Kitware koordiniert bei dem Projekt die Arbeit zweier weiterer Firmen und sieben Universitäten.
(amu)
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