12.07.2010 12:50
Umstellung auf freie Software soll in Großbritannien Geld sparen
Auf der Suche nach Einsparungsmöglichkeiten hat der britische Premierminister David Cameron alle Staatsbedienstete aufgefordert, Vorschläge einzureichen. In der von Finanzminister George Osborne veröffentlichten Ideenliste findet sich auch der Vorschlag, die Regierung sowie den Gesundheits- und Bildungsbereich komplett auf Linux und Open-Source-Software wie OpenOffice umzustellen und so Lizenzzahlungen an Microsoft einzusparen. Nach den Staatsdienern sind nun alle Briten aufgefordert, weitere Ideen einzureichen, um das Einsparpotenzial noch zu vergrößern.
Die Idee, Open Source in der Regierung einzusetzen, ist nicht neu: Schon im Februar 2009 schrieb Osborne in der Londoner Times, dass man dem Vorbild der Firmen aus aller Welt folgen und auf Open Source setzen müsse. Anderswo ist man schon über die Planungsphase hinaus, etwa beim 2002 aus der Taufe gehobenen Münchner LiMux-Projekt. Im Juni hatte die britische Regierung bekannt gegeben, von ihr betriebene Web-Auftritte schließen zu wollen, die überflüssig oder zu teuer sind.
(mid)











