13. Dezember 2012 15:19

Re: Das Bemerkenswerteste an dieser Meldung ist wahrscheinlich,

Dass Linux hingegen vernagelt entwickelt wird, zeichnet Linux schon
aus. Für Windows kannst du programmieren, es gibt ne Doku, es gibt
ein SDK, es gibt ein DDK. Damit kompilieren, läuft.
Kernelupdateübergreifend. Bei MacOS halten sich Probleme auch in
Grenzen. BSD ist meines Wissens nach auch deutlich freundlicher, als
Linux.
Bleibt... Linux. Dort wird es, wenn man diversen Entwicklerpostings
glaubt, geradezu zum Ziel erhoben, ständig irgendwas umzubauen und
inkompatibel zu sein.

Zum Thema "vernagelt" zitiere ich Ingo Monar, er arbeitet bei Red Hat
und hat deshalb einen guten Einblick. Sicherlich einen besseren, als
ich und auch einen besseren, als du! Zitat "And yes, I hear you say
"but desktop Linux is free software!". The fact is, free software
matters to developers and organizations primarily, but on the user
side, the free code behind Linux desktops is immaterial if free
software does not deliver benefits such as actual freedom of use."
Quellcode hin oder her, für den Nutzer ist das scheißegal, es zählt
die Usability. Ein Bisschen weiter gedacht, für Entwickler, die FÜR
die Platform entwickeln, anstatt die Platform selber, ist der offene
Code deutlich weniger wichtig, als eine API, ABI und gescheite Doku.

Dass du selber fragst "Welches Ubuntu" und "Welches Debian" zeigt das
Problem. Ist das nicht egaq? Sollte Ubuntu nicht einfach Ubuntu und
Debian nicht einfach Debian sein? Und basiert Ubuntu nicht eh auf
Debian? Warum zum Teufel ist das dann nicht alles untereinander100%
kompatibel?

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