10. Dezember 2012 00:24

Re: Eigentliches Argument fehlt: Dass Open Source eher keine Nach-Hause-Telefoni

st.sch. schrieb am 9. Dezember 2012 23:31

> > Nein. Einmal reicht

> Und dieses eine Mal fehlt, denn Du kannst mir doch offensichtlich
> keine Dinge erklären die ich jetzt erst angefragt habe.

> Betonen möchte ich hier ausdrücklich das ich Dich, vorhin und Jetzt,
> höflich nach einer Erklärung frage, denn ich verstehe Deine Aussagen
> bisher nicht - falls Nachfragen für Dich bereits eine Provokation
> (oder wie nenne ich es sonst?) wäre, was ich nicht hoffe, müßte ich
> das mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, nur das Du mich hier im Regen
> stehen lässt, finde ich weniger schön.


Nun gut, auch wenn es eigentlich eine Zumutung ist. Alle Fakten
wurden von verschiedenen Leuten schon aufgeführt.

Grundsätzlich kann jedes OpenSource-Programm, das in irgend einer Art
"Nach-Hause" telefoniert mit geringem Aufwand geändert werden.
In dieser Hinsicht ist die Aussage von Stallman also absolut
gerechtfertigt.
OpenSource telefoniert eben üblicherweise nicht nach Hause (oder
anderswohin) ohne das (selbstverständlich bestens informierte)
Einverständnis des Benutzers.

In dem hier diskutierten Fall ist es so, dass es sogar mehrere
Möglichkeiten gibt, dieses Verhalten abzustellen:

1: Durch einen Programmierer
2: durch Deinstallation des betreffenden Moduls
3: durch Konfigurieren

Außer Möglichkeit 1 kann jeder Depp also dafür sorgen, dass das
Übertragen von Such-Daten unterbleibt.
Es bleibt also nur noch der Kritikpunkt, dass dieses Verhalten per
Default nicht ausgeschaltet, sondern eingeschaltet ist. Wäre es
anders hätte selbst ein Stallman vermutlich wenig zu meckern

Ich bin also tiefst betrübt

Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten

Anzeige