13. Dezember 2012 15:19

Re: UCS Managed Services for endpoint devices ... was ist das?

eine CAL ist eine Lizenz für einen Client, auf eine beliebige Menge
von Windows-Servern zugreifen zu dürfen. Dafür gibt es bei den
"richtigen" Windows-Servern (>SBS) keine Beschränkung der zulässigen
User pro Server. Der SBS ist beschränkt auf maximal 75 Nutzer. Und
Windows-Server-Lizenzen kommen üblicherweise immer schon mit 5 CALs.

Bei UCS kannst Du einerseits einen "nackten" Server lizenzieren
(kleinste Lizenz: 290 €/Jahr). Die Lizenz umfasst dann nach der FAQ
alle Tools zur Verwaltung und Nutzung dieses Servers z.B. für eine
Anwendungssoftware. Den Server kannst Du dann auch als Member in eine
AD-Domäne packen.

Wenn der Server andererseits als typischer Domänenserver genutzt
werden soll (Anbieten von Domänenlogin, DHCP, DNS, Druck- und
Fileservices, Proxy-Diensten und Domain Controler Diensten), dann
werden pro physical Device oder pro User mindestens 13,90 € fällig.
Bei erweiterter Nutzung für ThinClient Support (also wohl als
Terminalserver), Corporate Desktop (Linux Desktop von UCS mit OO, FF,
etc), und zur Desktopvirtualisierung wird es teurer. Und alle
Lizenzen sind jeweils für ein Jahr.

Dass das unbedingt billiger wird als ein SBS, der ja nur einmal
bezahlt werden muss, glaube ich nicht. Für einen SBS 2011 schon gar
nicht. Das hängt von den benötigten Modulen ab, von der Anzahl der
User, und davon, wie oft man gewöhnlich seinen nur einmal zu
lizenzierenden Windows-Serverpark upgradet. Und viel weniger
kompliziert als eine Microsoft-Lizenzierung scheint das jetzt auch
nicht zu sein.

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