16. November 2012 17:44

Re: Warum der Wechsel zu MS Office durchgeführt werden muß

apfelkäufer schrieb am 16. November 2012 15:38

> Irrtum. Dem Staat sollte viel daran liegen sich nicht von einem
> einzigen (und dazu noch ausländischem) Unternehmen abhängig zu
> machen.

Entweder wir "reden" aneinander vorbei, oder hast ich nicht
verstanden.
Der Staat (gemeint ist hier: Gemeinde, Bundesland, etc.) als Kunde
muss selber entscheiden, inwieweit er sich "abhängig" machen will.

Der Staat sollte bei solchen (wirtschaftlichen) Entscheidungen nicht
eine Firma bevorzugen und auch nicht, wie viele das gerne hätten,
eine bestimmte (aus ideologischen Gründen) ausgrenzen. Wir haben zum
Glück keine Planwirtschaft.

> Open Source hat doch gerade den Vorteil, dass man passend
> machen kann, was momentan noch nicht passt. 

... "man" bestimmt nicht!

> Google hat doch sehr

... Google vielleicht schon. Aber Google ist nun auch wieder eine
Firma. Daraus erkenne ich, dass nur eine Firma imstande ist
entsprechende Software auf die Beine zu stellen.

> schön vorgemacht, dass man aus Linux sehr schön ein OS für
> Smartphones machen kann.

Ob das (Android) "schön" ist sei mal dahingestellt ;)

Die Stadtverwaltung Freiburg wird nicht an den Sourcen rumfummeln -
so viel ist klar, sondern sie werden, wenn überhaupt, eine Firma
beauftragen. Ich sehe da keinen Vorteil. Eher Nachteile, nämlich die,
das bei solchen Anpassungen viel Geld verbraten wird. Dann doch
lieber gleich ein Office von der Stange.

> Der Staat gibt riesige Beträge für futuristische Mautstationen aus,
> da werden doch sicherlich auch ein paar Milliönchen drin sein, um OO
> für Verwaltungen nutzbar zu machn. 

Und wer ist dann der Auftraggeber? Die Kommunen, das Land oder der
Bund? Wer stellt den Anforderungskatalog zusammen? Also bis das alles
in trockenen Tüchern ist, sind schon etliche Millionen verbraten.
Null Vorteile!


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