25. November 2012 18:49

Re: fiktive Hardwarekosten verzerren das Ergebnis

Tafelsilber schrieb am 23. November 2012 20:29 \n\n> Nein die
Umstellungskosten sind nicht egal und ob und wieviel man in \n>
Zukunft einspart steht noch auf einem anderen Blatt. \n\nDas ist
sogar richtig. Man weiß zB. auch noch nicht, welche Kosten \nmit
diesem Bundesweiten Pilotprojekt anderswo noch eingespart werden.
\nMan darf bei all dem nicht vergessen, daß es sich hierbei auch um
\nein Forschungsprojekt handelt - da wird (für Deutsche Kommunen)
\nechtes Neuland betreten. Dabei geht es bei Weitem nicht nur um eine
\nandere Office-Suite undein anderes Betriebssystem, sondern vorallem
\nauch völlig neue Organisationsprozesse. Die Bezeichnung
"Linux-Umstellung" \ngreiftalso viel zu kurz, weil sie nur einen
Teilaspekt betrachtet. \n\nDaß bei solch einem Projekt auch noch
ordentlich Geld gespart wird, \nist da eher ein positiver
Nebeneffekt, der sich im Wahlkampf gut macht. \n\n> MS-Software
beinhaltet planbare Kosten, ob bei der nächsten Linux-Version \n>
noch alles funktioniert ist fraglich. \n\nDas ist bei Windows noch
viel fraglicher. Gerade in der Windows-Welt \n(längst nicht nur beim
OS selbst) sind die Upgrade-Aufwände enorm, \nim Grunde genommen
stellt das stets eine komplette Neuinstallation dar. \nHingegen bei
modern GNU/Linux-Distros wie Debian oder Ubuntu ist das \nidR. kaum
mehr als ein dist-upgrade durchlauf.\n\nVor gut zwei Jahren hab ich
in einem Projekt bei einem großen ISP \nmal die Personalkosten für
Linux- und Windows-Hosting in die Finger \nbekommen - Windows war um
mehr als Faktor 10 teurer (wir hatten damals \nauch massive Probleme
mit so eigentlich trivialen Dingen wie zB. einem \nremote call via
ssh, die fast zum showstopper hätten werden können). \nBei den
Hardware-Mehrkosten (einschließlich deutlich höherem Bandbreiten-
\nBedarf im Storage-Netz, etc) hab ich grad den Faktor nicht mehr im
Kopf.\n\n> Wir können auch gern mal die konkreten Zahlen einer meiner
XP \n> z.B. hat weit über 10 Jahre Support, Windows 7 ebenfalls. \n>
Das Ubuntu hat..3 Jahre? \n\nDas ist genug Zeit, um in Ruhe ein
Dist-Upgrade durchlaufen zu lassen. \nDie einzig zu erwartenden
größeren Probleme kommen mit dem Wegfall der \n32bit-Bit-Variante in
den zukünftigen Releases. Aber bei entsprechendem \nBedarf könnte die
32bit-LTS durchaus verlängert werden.\n\n> Microsoft ist eine solide
Firma, Canonical auch? \n\nUbuntu ist nicht von Canonical abhängig.
\nWindows hingegen von Microsoft. \n\n> Was kostet der Umstieg, wenn
LiMux auf Debian, SuSE, Mandriva, \n> CentOS, Mint...oder was auch
immer migrieren muss? \n\nWarum sollte das nötig sein ?

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