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resale › Speakers Corner › CeBIT und Bitkom - da passt kein Blatt dazwischen!

Speakers Corner

11.12.09

Ernst Raue

CeBIT und Bitkom - da passt kein Blatt dazwischen!

Wir arbeiten vielmehr höchst konstruktiv zusammen, und dies auch gern im Team


Messevorstand Ernst Raue Vergrößern
Bild: Deutsche Messe AG
Lieber Herr Sicking,

es ist schön, wieder einmal von Ihnen zu lesen. Es ist ja schon eine gewisse Zeit her, dass Sie sich mit einem offenen Brief bei mir gemeldet haben. Sie wissen, dass ich Ihre offenen Zeilen zu schätzen weiß. Sie zeigen mir einerseits, dass Ihr Interesse an unserer Leitmesse für die digitale Welt nach wie vor ungebrochen ist. Andererseits enthalten Ihre Zeilen oft Gedanken, mit denen die Beschäftigung fast immer eine gewisse Freude bereitet.

Nur diesmal ist es etwas anders gelagert: Sie fragen mich, was ich Herrn Prof. August-Wilhelm Scheer angetan habe? Ich kann und ich muss Sie gleich zu Beginn beruhigen. Zwischen Herrn Prof. Scheer und mich – und auch zwischen den Bitkom und die CeBIT – passt kein Blatt. Wir arbeiten vielmehr höchst konstruktiv zusammen, und dies auch gern im Team – weil Teamarbeit in aller Regel produktiver ist – in einer Arbeitsgruppe oder in einer so genannten "Task Force".

Wir arbeiten zusammen, weil uns ein gemeinsames Ziel vereint: Eine möglichst starke CeBIT in Hannover. Bitkom und Deutsche Messe tragen Verantwortung für die größte Messe der digitalen Welt. Und diese Verantwortung tragen wir gemeinsam.

CeBIT und Bitkom waren sich noch nie so nah wie derzeit. Das Iässt sich mit konkreten Projekten belegen: Green IT, Breitbandforum, Future Care, CeBIT Global Conferences. Und natürlich sind wir auch eng beieinander, diskutieren beherzt und intensiv, wenn es um die Zukunft der CeBIT und ihre Weiterentwicklung geht.

Weil sich die ITK-Branche mit einer unglaublichen Geschwindigkeit bewegt – das wissen Sie aus Ihrer täglichen Arbeit am besten – reicht es nicht aus, wenn wir mit der CeBIT nur den Markt reflektieren. Das haben viele andere Veranstaltungen auch versucht und sind deshalb gescheitert. Unser Anspruch ist es, dass wir dem Markt immer eine Nasenlänge voraus sind.

Das können wir aber nur schaffen, wenn wir mit dem Branchenverband schnell, unbürokratisch und vor allem auch offen zusammen arbeiten – in großen Kreisen und auch in kleinen Arbeitsgruppen.

Lieber Herr Sicking, ich freue mich darauf, auch in Zukunft von Ihnen zu hören und zu lesen und würde Sie zum Schluss dieses Briefes gern auf die Früchte unserer gemeinsamen Arbeit mit dem Bitkom lenken: die wirklich spannenden zahlreichen neuen Themen der CeBIT 2010. Ich lade Sie herzlich ein, sich im März 2010 selbst ein Bild davon zu machen.

Nicht nur ich – sicher auch Herr Professor Scheer – weiß Ihre Besorgnis um unser gutes und unbelastetes Verhältnis zu schätzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ernst Raue

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