News-Meldung vom 22.10.2012 16:05
Sage bringt Zahlungsabwicklungsdienst nach Deutschland
Die auf Unternehmenssoftware spezialisierte Sage-Gruppe ist in Großbritannien und Irland auch als Anbieter von elektronischen Zahlungslösungen aktiv. Das Tochterunternehmen Sage Pay wickelt nach eigenen Angaben über ein Zahlungs-Gateway jährlich rund 240 Millionen Transaktionen im Wert von über zwanzig Milliarden Euro ab. Allein in Großbritannien komme der Dienstleister schon auf einen Marktanteil von 30 Prozent. Nun will das Unternehmen diesen Service auch E-Commerce-Betreibern in Deutschland zugänglich machen. "Mit Sage Pay erhalten unsere deutschen Kunden und Interessenten neben den bekannten betriebswirtschaftlichen Software-Lösungen auch eine etablierte und vor allem sichere Zahlungslösung", erläutert Sage-Geschäftsführer Peter Dewald.
In Sachen E-Commerce hinkt Deutschland den Briten etwas hinterher. So liege der Anteil des E-Commerce am Bruttoinlandsprodukt in Großbritannien schon bei 8 Prozent, hierzulande kommt er nur auf 3 Prozent. Das eröffne Sage allerdings großes Potenzial, zeigt sich Dewald überzeugt. "Gerade die vielen kleinen und mittelständischen Online-Händler wollen wir effizienter machen und ihnen so zu mehr Wachstum verhelfen", unterstreicht der Deutschlandchef. Das Zahlungs-Gateway von Sage Pay lasse sich unkompliziert in nahezu jedes Shop-System integrieren und decke alle gängigen nationalen elektronischen Zahlungsmethoden ab – darunter Zahlungen über das Internet, das Telefon oder per Mail. Auch tokenbasierte Bezahlvorgänge oder die Einrichtung eines Händlerkontos für Kartenakzeptanz (Acquiring-Lösung) gehören zum Leistungsumfang.
Für die Nutzung des Zahlungs-Gateways verlangt Sage Pay eine monatliche Gebühr von 30 Euro netto, inklusive 1000 Freitransaktionen pro Quartal. Hinzu kommen allerdings noch zahlungsartabhängige Transaktionskosten.
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