Beweislast für Diskriminierung liegt beim Stellensuchenden
Unternehmen sind einem abgelehnten Stellenbewerber gegenüber nicht zur Auskunft verpflichtet. Dies gilt auch für den Fall, dass der Bewerber eine diskriminierende Ablehnung vermutet. Mehr…
Richter lehnen unangemessene Benachteiligung des Kunden ab
Der Vertrag kann online geschlossen, aber nicht gekündigt werden - dafür aber schriftlich oder per Fax. Ein solches Wirrwarr in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen muss der Kunde nicht hinnehmen. Mehr…
Die Behörde prüft laut Medienberichten, ob die Telekom konzerneigene Angebote gegenüber Angebote von Konkurrenten bevorzugt. Mehr…
Der BGH hat entschieden, dass Google Autocomplete-Vorschläge, die Persönlichkeitsrechte verletzen, löschen muss, sobald Google davon Kenntnis erhält. Das Urteil wird auch Auswirkungen auf das Verfahren von Bettina Wulff gegen Google haben. Mehr…
Spesen für mangelnde Kontodeckung
Unternehmen dürfen sich die Kosten für Rücklastschriften beim Kunden zurückholen. Allerdings müssen sie bei der Höhe der Bearbeitungsgebühr auch realistisch bleiben. Mehr…
"Wenn wir den Abmahnwahn mit überzogenen Kosten in Deutschland stoppen wollen, muss der Bundestag die Schutzlücke schließen", kommentierte der Verbraucherzentrale Bundesverband die Ausnahmeklausel im Gesetzentwurf gegen Abmahnabzocke. Mehr…
Arbeitgeber muss für systematische Persönlichkeitsverletzung zahlen
Systematische Erniedrigungen und Ausgrenzungen im Job sind Mobing. Das hat das Arbeitsgericht Siegburg bestätigt und einem IT-Mitarbeiter 7.000 Euro Schmerzensgeld zugestanden. Mehr…
Die für gewerbliche Schutzrechte zuständige Instanz hat mehrere Patente für nichtig erklärt. Grundsätzlich wollte sie Softwarepatente aber nicht einschränken. Mehr…
Auch im Hinblick auf die Drossel-Flatrates der Telekom will die Bundesnetzagentur die Provider verpflichten, Verbraucher besser über tatsächliche Bandbreiten und verbrauchtes Volumen zu informieren. Mehr…
Zuschlag geht an den Höchstbietenden
Beendet ein Händler ohne berechtigten Grund seine Ebay-Auktion, muss er trotzdem liefern. Den Zuschlag bekommt der bis dahin Höchstbietende. Mehr…
Was Arbeitnehmer und Arbeitgeber wissen müssen
Kaum hat man Urlaub, schon wird man krank - das kennt wohl jeder von uns. Doch verloren sind die Urlaubtage damit nicht, denn man kann sie sich zurückholen. Mehr…
Verbraucherschützer haben gegen 15 Klauseln aus der aktuellen Datenschutzrichtlinie auf Apples Website geklagt. Zuletzt waren sie vor dem Berliner Landgericht erfolgreich. Apple muss genauer über die Verwendung der Daten informieren. Mehr…
Berufung auf die fehlende Schriftform reicht nicht
Der Gesetzgeber sagt zwar, dass nur eine schriftliche Kündigung wirksam ist, doch wichtiger als das Papier ist das Verhalten des Betroffenen. Mehr…
Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich will erreichen, dass die Bundesregierung einen Ausgleich für das mit dem Download von Apps erlöschende Widerrufsrecht schafft. Mehr…
Die Länderkammer hat das umstrittene Gesetz zur Reform der Bestandsdatenauskunft abgesegnet. Ermittler von Bundesbehörden dürfen demnach zahlreiche Informationen über Anschlussinhaber von Providern abfragen. Mehr…
Irreführung des Kunden
Wird der aktuelle Warenpreis in der Werbung mit einem anderen verglichen, so muss der Kunde genau über die Details des Vergleichsbetrages informiert werden. Sonst handelt es sich um irreführende Werbung. Mehr…
Marktbereich des Arbeitgebers ist geschützt
Seinen Arbeitgeber zu hintergehen, kann einen Mitarbeiter auch noch Jahre später den Job kosten. Mehr…
Im EU-Parlament wird momentan um neue Datenschutzregeln für die Europäische Union gerungen. Die Bundesjustizministerin hofft auf eine baldige Einigung, denn die Regeln würden die Rechte von Verbrauchern stärken. Mehr…
3-Monatsregel verfällt nicht
Zieht ein Arbeitnehmer aus familiären Gründen vom Arbeitsort weg, stehen ihm dennoch die Pauschalen für die doppelte Haushaltsführung zu. Mehr…
Urteil des LG Hamburg
Online-Händler müssen Kunden spätestens innerhalb von zwei Tagen eine Auftragsbestätigung zuschicken. Eine Frist von fünf Tagen ist diesen nicht zuzumuten. Mehr…