Der 60.000-Dollar-Ausbruch
23.05.2012
Chrome gilt als das Alcatraz unter den Webbrowsern. Ein Ausbruch aus der Chrome-Sandbox ist ein kompliziertes Kunststück, das bislang nur wenigen gelungen ist. Dementsprechend hoch war auch die Belohnung, die Google im Rahmen seines Hackingwettbewerbs Pwnium für Diejenigen ausgeschrieben hat, denen dieses Kunststück gelingt: 60.000 US-Dollar.
Gleich zwei Hackern gelang es, das Geld abzuräumen. Leichtes Spiel hatten die beiden allerdings nicht, wie Google nun in einem Blog-Beitrag beschrieben hat: So musste der Hacker Pinkie Pie sechs Schwachstellen kombinieren, damit sein Code auf dem Testsystem beim Besuch einer speziellen Webseite ausgeführt wurde.
Schwachstellen-Guru Sergey Glazunov, der zweite im Bunde, musste sogar zehn Sicherheitslücken kombinieren. Einige davon, vermutlich im WebKit-Kern, betreffen aktuell noch andere Browser, sodass Google Glazunovs Vorgehen noch unter Verschluss hält. Pinkie Pies Ausbruch hat Google in dem Blog-Betrag aber schon recht detailliert dokumentiert. Und nach dieser Lektüre ist klar, dass die 60.000 US-Dollar sicher kein leicht verdientes Geld waren.
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
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Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.