Eine Analyse des Flashback/Flashfake-Trojaners
19.04.2012
Alexander Gostev von Kaspersky Lab hat den Flashback/Flashfake-Trojaner untersucht, der kürzlich mehr als eine halbe Million Mac-Rechner befallen hat. Er beschreibt unter anderem, wie vor allem gehackte Wordpress-Seiten die Mac-User mit vier verschiedenen Java-Applets attackierten, um zunächst einen speziellen Downloader zu installieren. Dieser lud dann in verschlüsselter Form den eigentlichen Bot-Netz-Client nach und versuchte auf verschiedenen Wegen, diesen im System zu verankern. Lehnte der Anwender eine Installation mit Administrator-Rechten ab, klinkte sich der Trojaner über den dynamischen Loader DYLD als Bibliothek in alle Prozesse ein.
- The anatomy of Flashfake, Part 1 von Alexander Gostev, Kaspersky Lab
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.