VPN-Schlüssel knacken
Daniel Bachfeld - 24.02.2004
Wird eine VPN-Verbindung im schnellen Aggressive Mode aufgebaut und zur Authentifizierung statt Zertifikaten ein Passwort (Pre-Shared Key, PSK) verwendet, so geht dessen Hash-Wert im Klartext über die Leitung. Mit einem speziellen Sniffer können Angreifer diesen Hash-Wert mitlesen und anschließend mit einer Wörterbuchattacke oder per Brute-Force das Passwort ermitteln. Das Dokument "PSK Cracking using IKE Aggressive Mode" beschreibt ein Beispielszenario, wie man mit dem Tool IKECrack einen Angriff durchführt und wie man sein VPN sichererer konfiguriert. Ob das eigene VPN-Gateway verwundbar ist, kann man mit dem Tool IKEProbe testen
Michael Thumann: PSK Cracking using IKE Aggressive Mode
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.